Die Aloe enthält folgende Inhaltsstoffe


Aminosäuren (bis zu 20 verschiedene davon 9 lebenswichtige)

Aminosäuren sind Energie spendende Bausteine der Proteine (Eiweiße), die im Körper wie Katalysatoren wirken und dabei für das chemische Gleichgewicht sorgen. In der Natur kommen etwa zwanzig Aminosäuren vor. Davon kann der Mensch nur zehn selber aufbauen, die übrigen muß er mit der Nahrung aufnehmen (essentielle Aminosäuren). Die verschiedenen Aminosäuren können sich in unendlich vielen Kombinationen kettenförmig zu großen Eiweiß-Molekülen (Proteine) verbinden. Die Aminosäure-Ketten falten sich zu einer bestimmten räumlichen Struktur. Entscheidend für die Funktionsweise und Aufgabe eines Proteins im Organismus ist dabei, wie die Aminosäuren kombiniert und in welcher Reihenfolge sie verbunden sind. Dies ist für jedes einzelne Protein in dem zugehörigen Gen codiert. In jeweils drei "Buchstaben" (Basen) der DNA ist die "Bauanleitung" für eine Aminosäure verschlüsselt. Für alle zwanzig Aminosäuren gibt es ein entsprechendes, aus drei Basenpaaren bestehendes Code-Wort (auch "Codon" genannt).


Antraquinone
(11 verschiedene)
Die Gruppe der Anthraquinone nimmt einen wichtigen Platz unter den therapeutisch wirksamen Bestandteilen von Heilpflanzen ein. Sie wirken gegen Verstopfung, da sie den Anteil der Elektrolytmineralien in dem Darm steigern und den Stuhl weicher machen. Außerdem wirken sie schmerzstillend, entzündungshemmend, gegen Steinbildung und Psoriasis.

Enzyme (16 verschiedene)
Enzyme sind Eiweißmoleküle, die als Katalysatoren chemische Reaktionen beschleunigen. Enzyme sind für den Stoffwechsel unverzichtbar. Für verschiedene Ausgangsstoffe (Substrate) und verschiedene chemische Reaktionen gibt es verschiedene Enzyme.

Essentielle Fettsäuren (4 verschiedene)
sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die vom Organismus nicht selbst hergestellt werden können und deshalb mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Die wichtigsten Vertreter sind die Linolsäure und die Linolensäure.

Mineralstoffe (13 verschiedene)
Mineralstoffe werden in Mengen- und Spurenelemente unterteilt. Zu den Mengenelementen zählen Natrium, Kalium, Magnesium, Chlorid, Kalzium und Phosphor. Der Körper besitzt etwa drei bis vier Kilogramm davon. Der Körperbestand der Spurenelemente liegt dagegen bei nur etwa zehn Gramm. Zu diesen Elementen gehören beispielsweise Eisen, Jod, Zink, Fluor und Mangan. Die Zahl der für den Menschen lebenswichtigen Spurenelemente läßt sich bis heute nicht genau angeben. Im Vergleich zu den Vitaminen sind Mineralstoffe chemisch sehr einfach aufgebaut. Sie liefern ebenfalls keine Energie, sondern bauen Knochen, Zähne, Hormone und Blutzellen auf, erhalten die Gewebespannung, übertragen Reize und/oder aktivieren Enzyme. Viele Mineralstoffe übernehmen äußerst vielfältige Funktionen im Körper. Kalzium baut beispielsweise Knochen und Zähne auf und wirkt gleichzeitig bei der Blutgerinnung und der Erregbarkeit der Muskeln mit.

Mucomono- und Mucopolysaccharide
(14 verschiedene)
Mehrfachzuckerverbindungen (= Polysaccharide), die insbesondere in tierischem Bindegewebe wie Knorpel, Haut und Knochen als Flüssigkeitsspeicher eine Rolle spielen.

Vitamine (13 verschiedene)
Vitamine sind lebensnotwendige Stoffe. Der menschliche Organismus ist nicht oder nur unter bestimmten Voraussetzungen in der Lage, Vitamine selbst herzustellen. So führt beispielsweise eine UV-Bestrahlung der Haut, wie es im Freien bei Sonnenschein der Fall ist, zur Bildung einer Vorstufe von Vitamin D. Ansonsten ist der Körper auf die Nahrung angewiesen, mit welcher der größte Teil der Vitamine aufgenommen wird. Einige Vitamine werden aber auch von den Darmbakterien hergestellt und in einer für den Menschen aufnehmbaren Form in den Darm ausgeschüttet. Vitamine sind oft Bestandteile von Enzymen, den Biokatalysatoren des Körpers. Sie werden auch bei der Herstellung von bestimmten Eiweißen benötigt.