Wissenswertes über Aloe Vera

 Allgemeine Infos über Aloe Vera

In vielerlei Hinsicht werden wir, unser Körper und Geist tagtäglich gefordert. Das kostet viel an Energie und Kraft. Diese teilweise negativen Stressfaktoren können wiederum zu weiteren negativen Auswirkungen auf den Körper führen.

Wichtig in solchen Situationen ist es, dem entgegenzuwirken und dies in Form von ausreichend Schlaf, Bewegung und guter Ernährung.

Die Natur hält hierfür eine großartige Pflanze parat, die uns unterstützt um für derartige Stresssituationen besser gewappnet zu sein.

Die Rede ist von der Aloe Vera Pflanze oder auch Wüstenlilie genannt.

Das Blattgel, dass aus dem Inneren der Pflanze gewonnen wird, ist nicht nur ein Schönheitsmittel, sondern ist auch ein mit Nährstoffen vollgepacktes Naturmittel, dass sich positiv auf den Organismus auswirken kann und somit das Immunsystem bei der täglichen Arbeit unterstützt. (Oppermann 2004, 7)

Die Aloe Vera ist ein Liliengewächs und verwandt zum Spargel, Zwiebel und Knoblauch.

Derzeit wurden weltweit fast 300 verschiedene Arten von Botanikern verzeichnet.

Für die kosmetische und medizinische Verwendung ist die Aloe Vera Barbardensis Miller (oder auch Linnè genannt) die Bedeutendste.

Es handelt sich dabei um eine Pflanze die in heißem Klima zu Hause ist. So ist diese vor allem in Regionen wie Mittel- und Südamerika, Mexiko, Dominikanische Republik oder aber auch Südeuropa (wie in Spanien) beheimatet.

Vor allem die wertvollen Inhaltsstoffe machen die Aloe Vera Barbardensis Miller so interessant macht. So wurden über zahlreiche Wirkstoffe bereits aufgezeichnet und erforscht. Diese Wirkstoffe finden sich im Inneren des Blattes. Die Pfanzen werden bis zu 150 cm hoch und blühen im Frühling in dem Sie eine hochragende gelbe Blüte, die die Pflanze bis zu zwei Meter hoch werden lässt.

Die Pflanzen selbst werden erst nach drei bis fünf Jahren geerntet, da erst dann die Ausbildung der Nähr- und Wirkstoffe ausreichend gebildet wurden. Als Besonderheit der Pflanze ist zu erwähnen, dass sich diese besonders robust ist und sich selbst raschest selbst heilen kann. Speziell wenn der Aloe Vera Pflanze ein Blatt abgeschnitten wird, kann man erleben, wie schnell der Heilprozess von statten geht. Auch ist die Pflanze wenn diese ausgegraben wird noch über Wochen fähig sich wieder zu regenerieren, indem sie wieder in die Erde eingesetzt wird. Somit kann diese Pflanze auch längere Transportwege überstehen. (Bankhofer, 2013, S. 15-17)



Geschichte der Aloe Vera

Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen der Aloe Vera Pflanze und Ihrer unterstützenden Wirkung überlieferten bereits 4000 Jahre vor Christus die Sumera. Dabei wurden Tontafeln im Gebiet Vorderasiens ausgegraben bzw. wurden diese in den 60iger Jahren entziffert (Oppermann, 2004, S. 9).

Andere Quellen berichten von Tonscherbenfunden mit Rezepturen die 4200 vor Christus entstanden sind, zur Zeit der Babylonier, die die Pflanze lt. den Aufzeichnungen bei Darmträgheit eingesetzt haben. (Bankhofer, 2013, S. 19)

Jahrhunderte später im 16. Jahrhundert fand man weitere auf Papyrus vermerkte Rezepturen mit Aloe Vera in Ägypten, wo Königin Kleopatra herrschte, die Ihren Körper ebenfalls täglich mit frischen Aloe Vera Gel gepflegt hat. Bereits in dieser zeitlichen Ära wusste man um die schönheitswirksame Eigenschaft der Aloe Vera Bescheid (Oppermann, 2004, S.10).

Unter anderem wurde das Aloe Vera Blattgel auch für das Einbalsamieren der Mumien in Ägypten verwendet. Kleopatra verwendete dies sogar als Augentropfen und für Ihre Haut und Augenpartie (Bankhofer, 2013, S. 19-20).

Die Kunde über die Wirksamkeit der Aloe Vera hat sich schnell weiterverbreitet und bald schon wurde der griechische Medicus Hippokrates auf dieses außergewöhnliche Naturmittel aufmerksam und beschäftigte sich mit seiner Wirkung. Er verwendete die Aloe Vera zB bei Geschwüren, Haarausfall oder Magen-Darm Beschwerden (Oppermann, 2004, 10-12).

Aus den Lehrbüchern des „Vater der Medizin“ bezeichneten Hippokrates gehen Anwendungen mit Aloe Vera hervor die den Haarwuchs fördern sowie Geschwüre und Magenleiden behandelt wurden (Bankhofer, 2013, S. 20)

500 Jahre später wurde der Naturforscher Dioskurides auf die Aloe Vera aufmerksam und hielt dabei über 800 Krankheitsbilder fest, die er mit der Pflanze behandelte (Oppermann, 2004, S.11).

Dioskurides bestätigte die Wirkung, dass sich durch das Gel Wunden schneller schließen und Krankheiten besser heilen lassen. Sein Lehrbuch – De Materia Medica – offenbart die Anwendungen von Aloe Vera Gel bei offenen Wunden, Hämorrhoiden, Furunkel und Augenentzündungen, die durch die Verwendung besser heilen (Bankhofer, 2013, S.21).

Eine weitere Bekannte aus dem Bereich der Naturheilkunde, Hildegard von Bingen, setzte die Pflanze bei Magenproblemen, Gelbsucht, Migräne oder Schüttelfrost ein. Auch die Chinesen wussten bereits früh um die Beschaffenheit und Wirkung der Aloe Vera Pflanze. Der weltbekannte Kaufmann Marco Polo brachte dieses Wissen nach Europa. Die Aloe Vera wurde von Schiffsreisenden vor allem bei Durchfall und Sonnenbrand verwendet. (Oppermann, 2004, 10-12)

Auch der Schiffsreisende Christoph Kolumbus wurde bei seiner Entdeckung Amerikas auf die Pflanze aufmerksam und führte bei seinen Reisen sodann immer ausreichend Aloe Pflanzen mit sich um diverse Krankheiten damit behandeln zu können (Bankhofer, 2013, S.22)


Anbaugebiet der Aloe Pflanze

Anbaugebiet der Aloe Vera Pflanze für unser BIO-Aloe Vera Pflanzensaftgel ist Brasilien. (Weitere Anbaugebiete der Aloe Vera Pflanze befinden sich zB in Küstengebieten von Venezuela, auf den niederländischen Antillen, sowie in subtropischen Regionen der USA und Mexikos).


 


Reife der Aloe Pflanzen

Die Aloe Pflanzen benötigen Zeit, um richtig auszureifen. Dabei sollte die Pflanze bei der Ernte idealerweise an die 5-7 Jahre alt sein (mindestens jedoch 3-4 Jahre). Vorher ist die Pflanze noch nicht ausreichend gereift und hat auch noch nicht die zahlreichen Wirkstoffe.

Wichtig für die Pflanze ist jedoch das Sonnenlicht. Je mehr Sonne die Pflanze erhält, desto besser.

Die Wirkungsweise von Aloe Vera

Aloe Vera bietet eine umfangreiche Versorgung des menschlichen Körpers mit bioaktiven Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Aminosäuren, Enzymen, Einfach- und Mehrfachzuckern, pflanzlichen Fettsäuren, Aminozuckern, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen.
 
Die Produkte der Aloe Vera Pflanze harmonisiert den Stoffwechsel in allen Organen über die Regulierung der Grundsubstanz und des Säure-Basen-Haushaltes, zum Beispiel in Gehirn, Darm, Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Haut, Lunge und Knochen.

Aloe Vera wirkt sich positv aus bei Schmerzen des Bewegungsapperates, bei Migräne, Gürtelrose und Nebenwirkungen von Medikamenten.
Des weiteren schützt es vor Freien Radikalen.

Aloe Vera mindert den Medikamentenbedarf bei Krankheiten und Störungen.

Aloe Vera kann sich ebenfalls positv auf die Meßwerte von Blut, Leber, Fetten, Zucker, Mineralien, Nieren, Harnsäure, das Blutbild, die Sehfähigkeit, die Magen-Darm Tätigkeit uvm. auswirken.

Aloe Vera kann sich positv auf die Stärkung des Immunsystems aufgrund der wichtigen Aminosäuren auswirken und sollte allein schon deswegen jeden Tag als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden.

Eine weitere Eigenschaft derAloe Vera ist die Unterstützung des Körpers bei der Entgiftung. Gerade in der heutigen Zeit mit ihren vielen Umweltgiften tut es dem Körper gut von diesen schädlichen Ablagerungen auf sanfte Weise befreit zu werden. In diesen Zusammenhang gehört auch der Einfluß auf z.B. durch Strahlen angegriffenes Gewebe. Solche Schäden können unter anderem auch durch eine Krebsbehandlung verursacht sein. Einige Patienten berichten hier von positiven Auswirkungen des Aloe Vera Gels.


 



 

Aloe Vera enthält folgende Inhaltsstoffe

Aminosäuren (bis zu 20 verschiedene davon 9 lebenswichtige)
Aminosäuren sind Energie spendende Bausteine der Proteine (Eiweiße), die im Körper wie Katalysatoren wirken und dabei für das chemische Gleichgewicht sorgen.
In der Natur kommen etwa zwanzig Aminosäuren vor. Davon kann der Mensch nur zehn selber aufbauen, die übrigen muß er mit der Nahrung aufnehmen (essentielle Aminosäuren). Die verschiedenen Aminosäuren können sich in unendlich vielen Kombinationen kettenförmig zu großen Eiweiß-Molekülen (Proteine) verbinden. Die Aminosäure-Ketten falten sich zu einer bestimmten räumlichen Struktur. Entscheidend für die Funktionsweise und Aufgabe eines Proteins im Organismus ist dabei, wie die Aminosäuren kombiniert und in welcher Reihenfolge sie verbunden sind. Dies ist für jedes einzelne Protein in dem zugehörigen Gen codiert. In jeweils drei "Buchstaben" (Basen) der DNA ist die "Bauanleitung" für eine Aminosäure verschlüsselt. Für alle zwanzig Aminosäuren gibt es ein entsprechendes, aus drei Basenpaaren bestehendes Code-Wort (auch "Codon" genannt).

Antraquinone (11 verschiedene)
Die Gruppe der Anthraquinone nimmt einen wichtigen Platz unter den therapeutisch wirksamen Bestandteilen von Heilpflanzen ein. Sie wirken gegen Verstopfung, da sie den Anteil der Elektrolytmineralien in dem LehrpfadeDarm steigern und den Stuhl weicher machen. Außerdem wirken sie schmerzstillend, entzündungshemmend, gegen Steinbildung und Psoriasis.

Enzyme (16 verschiedene)
Enzyme sind Eiweißmoleküle, die als Katalysatoren chemische Reaktionen beschleunigen. Enzyme sind für den Stoffwechsel unverzichtbar. Für verschiedene Ausgangsstoffe (Substrate) und verschiedene chemische Reaktionen gibt es verschiedene Enzyme.

Essentielle Fettsäuren (4 verschiedene)
sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die vom Organismus nicht selbst hergestellt werden können und deshalb mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Die wichtigsten Vertreter sind die Linolsäure und die Linolensäure.

Mineralstoffe (13 verschiedene)
Mineralstoffe werden in Mengen- und Spurenelemente unterteilt. Zu den Mengenelementen zählen Natrium, Kalium, Magnesium, Chlorid, Kalzium und Phosphor. Der Körper besitzt etwa drei bis vier Kilogramm davon. Der Körperbestand der Spurenelemente liegt dagegen bei nur etwa zehn Gramm. Zu diesen Elementen gehören beispielsweise Eisen, Jod, Zink, Fluor und Mangan. Die Zahl der für den Menschen lebenswichtigen Spurenelemente läßt sich bis heute nicht genau angeben. Im Vergleich zu den Vitaminen sind Mineralstoffe chemisch sehr einfach aufgebaut. Sie liefern ebenfalls keine Energie, sondern bauen Knochen, Zähne, Hormone und Blutzellen auf, erhalten die Gewebespannung, übertragen Reize und/oder aktivieren Enzyme. Viele Mineralstoffe übernehmen äußerst vielfältige Funktionen im Körper. Kalzium baut beispielsweise Knochen und Zähne auf und wirkt gleichzeitig bei der Blutgerinnung und der Erregbarkeit der Muskeln mit.

Mucomono- und Mucopolysaccharide (14 verschiedene)
Mehrfachzuckerverbindungen (= Polysaccharide), die insbesondere in tierischem Bindegewebe wie Knorpel, Haut und Knochen als Flüssigkeitsspeicher eine Rolle spielen.

Vitamine (13 verschiedene)
Vitamine sind lebensnotwendige Stoffe. Der menschliche Organismus ist nicht oder nur unter bestimmten Voraussetzungen in der Lage, Vitamine selbst herzustellen. So führt beispielsweise eine UV-Bestrahlung der Haut, wie es im Freien bei Sonnenschein der Fall ist, zur Bildung einer Vorstufe von Vitamin D. Ansonsten ist der Körper auf die Nahrung angewiesen, mit welcher der größte Teil der Vitamine aufgenommen wird. Einige Vitamine werden aber auch von den Darmbakterien hergestellt und in einer für den Menschen aufnehmbaren Form in den Darm ausgeschüttet. Vitamine sind oft Bestandteile von Enzymen, den Biokatalysatoren des Körpers. Sie werden auch bei der Herstellung von bestimmten Eiweißen benötigt.